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Zur Vorbereitung und Fortbildung von Feuerwehrmitgliedern in Nordrhein-Westfalen f�hrt der Fachausschuss Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung zweimal im Jahr Schulungsveranstaltungen im Haus Florian (fr�her: Feuerwehrerholungsheim) in Bergneustadt durch. Unter dem Navigationspunkt "Rückschau" finden Sie eine R�ckbetrachtung auf die gehaltenen Seminare.

 





Grundlagenseminar "Brandschutzerziehung und -aufkl?rung"
12.02.2006

Presseartikel zum BE-Grundlagen-Seminar 11./12.02.2006

 

29 neue Brandschutzerziehungsberater geschult

 

Münster. - Bedingt durch die Schlie�ung von Haus Florian in Bergneustadt wegen des Umbaues fand das diesj�hrige Grundlagen-Seminar "Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung" (BE / BA) in den R�umen des Instituts der Feuerwehr in Münster statt. Am 11. und 12. Februar 2006 trafen sich 29 Feuerwehrangehörige aus ganz Nordrhein-Westfalen, um sich auf ihre Aufgabe als BE-Berater vorbereiten zu lassen. Das bew�hrte Moderatorenteam Martina Grochow, Ellen Spiecker, Claudia Borgmann-Dörl, Ralf Schulte, Meinolf Klahold und Ulrich Konnertz brachte den Teilnehmern die Grundlagen für die Unterst�tzung von Brandschutzerziehung in Kindertagesst�tten und Schulen nahe. Besonders ins Blickfeld ger�ckt wurde die Definition der Rollen von Pädagogen und Feuerwehr: Die Vermittlung der Inhalte von Brandschutzerziehung ist vornehmliche Aufgabe der Erzieherinnen und des Lehrpersonals, da sie aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen dafür pr�destiniert sind.

Die BE-Berater der Feuerwehr unterstützen mit Fachwissen und Material und übernehmen die Tätigkeiten, die von den Pädagogen nicht geleistet werden können, wie z.B. das Vorstellen der pers?nlichen Schutzausr�stung oder praktische �bungen zum Absetzen des Notrufes.

F�r das Zusammenwirken von Pädagogen und Feuerwehr ist ein vertrauensvolles Verhältnis auf Augenh�he erforderlich.

Noch einmal vorgestellt wurde auch die Arbeit der Koordinierungsstelle BE / BA in Iserlohn sowie die Homepage des Fachausschusses. Beide Institutionen bieten eine F�lle von Informationen für alle, die Tipps für die Brandschutzerziehung suchen. Eine Auswahl von unterstützender Literatur und weiteres Informationsmaterial konnten die Seminarteilnehmer w�hrend der Veranstaltung in Augenschein nehmen.

Einen bemerkenswerten Vortrag über das Zusammenwirken von Vorbeugendem Brandschutz und Brandschutzerziehung z.B. bei der Planung und Durchf�hrung von R?umungs?bungen in Schulen hielt Ulrich Krogmeier.




Tageseminar "Brandschutzerziehung" 12/2005
06.12.2005

Rückschau auf das Tagesseminar "Brandschutzerziehung und -aufkl?rung" am Institut der Feuerwehr in Münster am 06.12.2005

 

Zum ersten Mal fand ein solches Tagesseminar im Institut der Feuerwehr vor 100 Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen statt. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl konnte sich der Tagesablauf lediglich auf Informationen über die Ziele und die Durchf�hrungsm�glichkeiten von Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung vor allem in den Bildungseinrichtungen beschr�nken.

Die Seminarteilnehmer erhielten viele Informationen über die Bedingungen, die Kinder und Jugendliche in Kindertagesst�tten, Grundschulen und weiterf?hrenden Schulen von ihrem Alter und von ihrer Entwicklung her mitbringen. Dementsprechend m�ssen sich die Inhalte, die in der Brandschutzerziehung vermittelt werden, den vorgefundenen Bedingungen anpassen. Daher ist es besonders wichtig, z.B. über die Wahrnehmungsf�higkeiten, die Denkweise und das Sprachniveau der Kinder und Jugendlichen, die erreicht werden sollen, möglichst viel zu wissen.

Durchgehend wurde als wichtig erachtet, dass ein Miteinander der Bildungseinrichtungen und der Feuerwehr notwendig ist. Kontakte zwischen der Feuerwehr und den Erzieherinnen und dem Lehrpersonal sind dringend erforderlich, um Inhalte und Methoden abzusprechen. Aufgrund der pädagogischen Qualifikation der Erzieherinnen und Lehrer ist in erster Linie diesem Personenkreis die inhaltliche und methodische Vermittlung der Brandschutzerziehung zu überlassen. Die Feuerwehr bringt sich mit ihrem brandschutzspezifischen Fachwissen ein. Sie stellt nützliches Material zur Verfügung und tritt in Person dann in Erscheinung, wenn die Pädagogen ihre Hilfe benötigen, z.B. beim Umkleiden des Feuerwehrmitglieds zum funktionsf�higen Atemschutzger�tetr�ger, der einen Innenangriff vornehmen kann.

Weitere Informationen wurden zu den Themen "Rechtliche Grundlagen", zur Koordinierungsstelle für Brandschutzerziehung und -aufkl?rung und zur Homepage des Fachausschusses gegeben. Die Homepage konnte sogar auf einigen Rechnern von den Seminarteilnehmern besucht werden. Au?erdem lag eine F�lle von Materialien für die Durchf�hrung der Brandschutzerziehung in den Bildungseinrichtungen zur Durchsicht vor.




Fortgeschrittenenseminar 11/2005
19.11.2005

Brandschutzerziehung für angehende Profis

Fortgeschrittenenseminar brachte viele neue Erkenntnisse

Als eines der letzten Seminare vor dem Umbau im Haus Florian in Bergneustadt fand im November ein Seminar für Fortgeschrittene in der Brandschutzerziehung und -aufkl?rung (BE/BA) statt. Bei dem bew�hrten Workshop-Charakter dieses Seminars war aktive Mitarbeit der rund 30 Teilnehmer gefordert. Der BE/BA-Fachausschuss des Landesfeuerwehrverbandes NRW hatte wieder drei Themen zur Auswahl vorbereitet.

Im Workshop 1 stand das "Z?ndeln" im Fokus. Ratschl�ge, Empfehlungen und Hilfestellungen für Eltern von Kindern, die auff�llig geworden sind, wurden gemeinsam erarbeitet. Aus ihrem reichen Erfahrungsschatz berichteten hierzu die beiden Moderatoren Martina Grochow (BE/BA-Koordinierungsstelle) und Ralf Schulte (Leiter des Floriansdorfes in Iserlohn). Die Workshop-Teilnehmer erarbeiten Modelle für den Umgang mit der Problematik des "Z?ndelns" und Möglichkeiten der Beratung von besorgten Eltern, Erziehern und Lehrpersonen. Der Blick auf die pers?nliche Entwicklung des Kindes mit den verschiedenen Einflussfaktoren waren ein besonders spannender Teil dieses Workshops.

Im Workshop 2 wurden die zahlreichen Möglichkeiten der Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit in der Brandschutzerziehung und -aufkl?rung beleuchtet. Referent Ralf Tornau aus der Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial motivierte die Teilnehmer, die Chancen, die sich mit einer kontinuierlichen Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit verbinden, st�rker zu nutzen. In engagierter Gruppenarbeit wurde ein Tag der offenen Tür geplant, Pressemitteilungen verfasst und der Umgang mit den Medien in einem Rollenspiel trainiert. Auch wurde deutlich, dass es neben der Presse eine Vielzahl von Kommunikationsinstrumenten und -medien gibt, um Ziele zu erreichen.

Workshop  3 besch?ftigte sich mit der "Schaffung von Organisationsstrukturen in der Brandschutzerziehung und -aufkl?rung vor Ort". Unter der Leitung von Robert Husemann vom Institut der Feuerwehr, Ralf Mertens aus der Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial und dem BE/BA-Fachausschuss-Vorsitzenden Ulrich Konnertz richtete sich dieser Workshop an Multiplikatoren und Leiter von BE/BA-Arbeitskreisen. Die Workshop-Teilnehmer waren sich einig, dass die Brandschutzerziehung und -aufkl?rung in einen umfassenden Prozess eingebunden sein muss. Dieser sollte abgestimmte und festgelegte Qualit�tskriterien erf�llen sowie einem fortw�hrenden Controlling unterliegen. Die Sensibilisierung für die BE/BA in den Kindergärten und Schulen, die Materialbeschaffung und die Einrichtung eines Etats bilden die notwendige Grundlage hierfür.




Grundlagenseminar 3/2005
12.03.2005

Am 12. und 13.3.2005 fand ein Grundlagen-Seminar statt. Hier wurden Grundkenntnisse über  Brandschutzerziehung vor allem in Kindergärten und in der Schule vermittelt. Ein Moderatorenteam,  das aus diesen Bereichen kommt und Praxiserfahrung hat, gab den Seminarteilnehmern einen überblick über Ziele, Inhalte, Organisationsformen und erprobtes Material in diesen  Einrichtungen. Kinder- und Jugendliteratur, die zur Unterst�tzung der Aufgabe  Brandschutzerziehung eingesetzt werden können, wurden vorgestellt und konnten begutachtet werden.

 

Materialien, die in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Provinzial und der Provinzial Rheinland für die Brandschutzerziehung entwickelt wurden, kamen ebenfalls zur Vorstellung.




Fortgeschrittenseminar 9/2004
01.09.2004

Brandschutzerzieher trafen sich in Bergneustadt

Workshops brachten gute Ergebnisse

Wie Brandschutzerziehung und -aufkl?rung vor Ort noch effektiver gestaltet werden kann, vermittelte das vom Landesfeuerwehrverband im September 2004 in Bergneustadt durchgef?hrte Seminar für Fortgeschrittene.  Unter der Leitung von Ulrich Konnertz, dem Vorsitzenden des Fachausschusses BE/BA, wurde das Wochenendseminar erstmalig als Workshop gestaltet.

Die Teilnehmer konnten zwischen den drei Workshops �Grundlagen der Didaktik und Methodik�, �Brandschutzerziehung mit Erlebnischarakter� und �Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit in der BE und BA� w�hlen. Nach Impulsreferaten zum jeweiligen Thema war die aktive Mitarbeit gefordert. Den Workshop �Grundlagen der Didaktik und Methodik� leiteten Ellen Spiecker und Claudia Borgmann-Dörl. Durch ihre langj�hrigen Erfahrungen in der Erziehungsarbeit mit Kindern konnten die beiden Referentinnen die Rolle zwischen BE/BA-Beauftragten der Feuerwehr und Pädagogen, die sich im besten Fall in ihren Aufgaben ideal erg�nzen, gut vermitteln. Im zweiten Workshop zum Thema �Brandschutzerziehung mit Erlebnischarakter�, geleitet von Ralf Mertens von der Westfälischen Provinzial, wurden wichtige Erfolgsfaktoren, wie die Vermittlung von Motivation und Begeisterung, sowohl bei den Zielgruppen, beispielsweise Kinder und Jugendliche, aber auch bei den vermittelnden Personen (Pädagogen) in der BE und BA behandelt. Insgesamt gilt, keinen Widerspruch zwischen dem angestrebten Erlebnischarakter und der Inhaltsvermittlung aufkommen zu lassen. Workshop 3 mit dem Thema �Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit in der BE und BA�, geleitet von Ralf Tornau von der Westfälischen Provinzial und Ulrich Konnertz galt es, in zwei Arbeitsgruppen zum einen die Möglichkeiten der PR-Arbeit vor Ort strategisch aufzubereiten und zum anderen einen Tag der offenen Tür konkret zu planen. Nat�rlich sollte auch die Pressearbeit nicht außer acht gelassen werden. In einem abschlie�enden Medientraining konnten die Teilnehmer den Umgang mit der Presse lernen.

Die Ergebnisse, die am zweiten Seminartag mittels Flipchart, Metaplanwand oder Powerpoint vor allen Seminarteilnehmer pr�sentiert wurden, konnten sich sehen lassen. Die Teilnehmer lobten in der abschlie�enden Feedbackrunde die guten Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit, den Erfahrungsaustausch untereinander und das kennen lernen neuer Methoden. Schade, so waren sich alle Teilnehmer einig, war die Tatsache, dass nur rund 20 von m�glichen 30 Seminarpl�tzen besetzt wurden. Der Fachausschuss BE/BA wird dies zum Anlass nehmen, die Informationsstrukturen zu verbessern. Geplant ist u.a. die baldige Einrichtung einer eigenen Internetpr�senz.